Postgraduierung

Ein elementarer Bestandteil des Vereinszwecks des Deutschen Bundesverbandes Klinischer Sprechwissenschaftler (DBKS) e.V. ist die Organisation und Durchführung der Postgraduierung unserer Mitglieder, welche die Qualifizierung zum Klinischen Sprechwissenschaftler beinhaltet.

Sie richtet sich an Absolventen des Diplomstudienganges Sprechwissenschaft und Phonetik der Martin-Luther-Universität Halle/ Wittenberg.

 

Im Rahmen dieser Aufgabe organisiert der DBKS e. V. für die Postgraduierenden sowie für alle Mitglieder regelmäßig Weiterbildungsveranstaltungen zu klinisch-therapeutischen und inter­disziplinären Themen - mit Fachleuten aus den eigenen Reihen und auch mit externen Dozenten.

 

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ACHTUNG!!!

Postgraduierung für Diplom-Sprechwissenschaftler läuft aus.

 

Durch die Umstellung des Studienganges von Diplom auf Bachelor- und Master und der nun direkten Teilzulassung nach Abschluss des Studiums ist die ursprüngliche Form der Postgraduierung nicht mehr notwendig. Alle Diplomabsolventen aus Halle erhalten die Möglichkeit, die postgraduale Ausbildung noch bis 2016 zu beginnen. Interessenten bitten wir, sich zeitnah mit uns in Verbindung zu setzen.

 

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Wer kann die Teilnahme beantragen?

 

Mitglieder des Deutschen Bundesverbandes Klinischer Sprechwissenschaftler (DBKS) e.V., die:

  •  einen Abschluss als Diplom-Sprechwissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • den Studienschwerpunkt Stimm- und Sprachheilkunde im Hauptstudium,
  •  Nebenfächer mit Bezug zum Studienschwerpunkt,
  •  eine Klinisch-sprechwissenschaftliche therapeutische Tätigkeit

nachweisen.

 

 

Wie beantrage ich die Teilnahme?

 

Der Antrag zur Postgraduierung ist formlos bei der Postgraduierungskommission des DBKS e.V. zu stellen. Sie informiert die Kandidaten über die aktuelle Postgraduierungsregelung, alle zu erbringenden Nachweise und entscheidet über die Zulassung.


 

Was sind die Inhalte der postgradualen Ausbildung?

  • Vertiefung und Erweiterung der im Studium gewonnenen fachspezifischen und fachübergreifenden Kenntnisse und Fähigkeiten,
  • Erkennen komplexer Zusammenhänge bei Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen,
  • Berücksichtigung sprechwissenschaftlicher, medizinischer, psychologischer, pädagogischer, sprachwissenschaftlicher und berufsrechtlicher Aspekte und angrenzender Disziplinen,
  • spezielle Inhalte zur Diagnostik und Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen laut Inhalt des Indikationskataloges des DBKS e. V. 

 

Was ist das Ziel dieser Ausbildung?

 

Ziel sind die klinisch-sprechwissenschaftlich orientierte Planung und Durchführung von Diagnostik und Therapie aller Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen, sowie die Befähigung zur Entwicklung von sprechwissenschaftlich fundiertem Untersuchungs- und Therapiematerial.

 

 

Wie wird die postgraduale Ausbildung durchgeführt?

 

Die postgraduale Ausbildung erfolgt durch Supervision der klinisch-sprechwissenschaftlichen Tätigkeit und durch die Auswahl von drei ausführlichen Falldarstellungen, die zur Prüfung vorzulegen sind.

 

 

Wer kann Supervisor sein?

 

Supervisor ist i.d.R. ein Klinischer Sprechwissenschaftler (DBKS) der gemäß den „Gemeinsamen Empfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen“ zur Supervision zugelassen ist.

 

 

Wie erfolgt der Abschluss?

 

Der Abschluss erfolgt durch eine 45-minütige Prüfung in Form eines Kolloquiums.

 

Antrag auf die Zulassung zur Prüfung mit:

  •  drei ausführlichen Falldarstellungen
  • einer detaillierten Leistungsstatistik,
  • dem Nachweis über absolvierte Hospitationen und     Weiterbildungen,
  • der Einschätzung der Postgraduierungsleistung durch den Supervisor,
  • dem Nachweis über eine klinische Tätigkeit unter Supervision im Postgraduierungszeitraum,
  • dem Nachweis über Mitgliedschaft und regelmäßig gezahlte Mitgliedsbeiträge.